2. Apr. 2025, 13:06 Uhr
medienmitteilung
Stadtpräsident Michael Künzle tritt 2026 nicht mehr an
Stadtpräsident Michael Künzle (Die Mitte) wird bei den Gesamterneuerungswahlen 2026 nicht mehr antreten. Das hat er heute Nachmittag an einer Medienkonferenz bekannt gegeben. Künzle ist seit 2005 Mitglied der Winterthurer Regierung, davon die letzten 13 Jahre als Stadtpräsident. Der Stadtrat bedauert seinen Entscheid und wünscht Michael Künzle bereits heute alles Gute für seinen weiteren Weg.
Michael Künzle (Die Mitte) hat sich entschieden, bei den Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 nicht mehr zu kandidieren. Seit über 25 Jahren setzt sich Künzle politisch für Winterthur ein. 1999 bis 2005 war er Mitglied des Grossen Gemeinderates, heute Stadtparlament, von 2001 bis 2005 als Fraktionschef der CVP, heute Die Mitte. 2005 wurde er erstmals in den Stadtrat gewählt und war bis 2012 Vorsteher des Departements Sicherheit und Umwelt. 2012 erfolgte die Wahl zum Stadtpräsidenten, die er in der Folge noch drei Mal (2014, 2018 und 2022) für sich entscheiden konnte. In seiner Funktion als Stadtpräsident nahm Künzle Einsitz in diverse Vorstände und Verwaltungsräte (Gemeindepräsidentenverband Kanton Zürich, Metropolitanraum Zürich, Technopark Winterthur, Kunstverein, Musikkollegium, Digitale Verwaltung Schweiz und andere) und vertrat dort mit viel Engagement die Interessen der Stadt. Der Entscheid, nicht wieder anzutreten, fiel Künzle nicht leicht: «Winterthur ist und bleibt mir eine Herzensangelegenheit. Aber nach über zwei Jahrzehnten in der Regierung ist es an der Zeit, neuen Kräften Platz zu machen.»
Michael Künzle hat während seiner langen Tätigkeit als Exekutivvertreter viele (Gross)projekte der Stadt Winterthur initiiert, (mit)begleitet und umgesetzt. Mit dem Umzug der Stadtverwaltung in den Superblock, der Feier zu 750 Jahren Stadtrecht, «Winterthur2040» (Lead DBM), der Totalrevision der Gemeindeverordnung (interdepartementales Grossprojekt) oder der Ausgliederung und Sanierung der Pensionskasse Stadt Winterthur (2013) fallen einige gewichtige gesamtstädtische Vorhaben in seine Zeit als Stadtpräsident, die er zusammen mit seinen Stadtratskolleg:innen und der Verwaltung verantwortungsbewusst durchgeführt hat. Während seiner Amtszeit galt es aber auch Krisen gemeinsam zu bewältigen, so etwa die zwei Administrativuntersuchungen bei den Technischen Betrieben und der Polizei, die beiden einschneidenden Sparprogramme für die Verwaltung und natürlich 2020 die COVID-19-Pandemie.
Als Vorsteher des Departements Präsidiales prägte Künzle die Kulturstadt Winterthur massgeblich mit. So überführte er zusammen mit dem Amt für Kultur das Theater Winterthur in eine Aktiengesellschaft, setzte das Museumskonzept mit der Sanierung der Villa Flora und des Kunst Museum Winterthur | Reinhard am Stadtgarten um und verschaffte der Kulturstadt mit der neuen Kulturförderungsverordnung eine rechtliche Basis für eine sichtbare, glaubwürdige und kohärente Kulturpolitik.
Das Amt für Stadtentwicklung indes positionierte sich unter Künzles Leitung gänzlich neu. Im Fokus stehen heute die Themen Smart City und Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Wohnen, Statistik sowie soziale Stadtentwicklung. Mit der Gründung des «House of Winterthur» war Künzle auch massgeblich daran beteiligt, Standortmarketing und Tourismus in Winterthur unter einem Dach zu vereinen. Als Vorsteher des Personalamts schliesslich erhielten die Stadtverwaltung unter Künzle eine Fachstelle Diversity und Behindertenrechte und die städtischen Mitarbeitenden 2017 ein neues Personalstatut mit einem Frauenquotenziel von 35 Prozent beim städtischen Kader.
Mit Michael Künzle verabschiedet sich ein Politiker aus Winterthurs Stadtregierung, dem die Nähe zur Bevölkerung stets ein grosses Anliegen war. Gerne bezeichneten ihn diese und die Medien darum als «Stadtvater». Dass seine Tür allen offenstehe, war kein Lippenbekenntnis. Dies verdeutlichte auch sein Arbeitsplatz im Superblock, den er inmitten seiner Mitarbeitenden wählte. Seine Identifikation mit der Stadt Winterthur ging weit; als ihr Botschafter vertrat er ihre Interessen sowohl auf regionalem, nationalem als auch internationalem Parkett souverän und authentisch. Dabei hielt Künzle das Kollegialitätsprinzip immer hoch. Die verbleibende Zeit seiner letztlich 21-jährigen Amtsdauer will Michael Künzle ebenso motiviert und mit grossem Tatendrang angehen wie all die Jahre zuvor.
Michael Künzle (Die Mitte) hat sich entschieden, bei den Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 nicht mehr zu kandidieren. Seit über 25 Jahren setzt sich Künzle politisch für Winterthur ein. 1999 bis 2005 war er Mitglied des Grossen Gemeinderates, heute Stadtparlament, von 2001 bis 2005 als Fraktionschef der CVP, heute Die Mitte. 2005 wurde er erstmals in den Stadtrat gewählt und war bis 2012 Vorsteher des Departements Sicherheit und Umwelt. 2012 erfolgte die Wahl zum Stadtpräsidenten, die er in der Folge noch drei Mal (2014, 2018 und 2022) für sich entscheiden konnte. In seiner Funktion als Stadtpräsident nahm Künzle Einsitz in diverse Vorstände und Verwaltungsräte (Gemeindepräsidentenverband Kanton Zürich, Metropolitanraum Zürich, Technopark Winterthur, Kunstverein, Musikkollegium, Digitale Verwaltung Schweiz und andere) und vertrat dort mit viel Engagement die Interessen der Stadt. Der Entscheid, nicht wieder anzutreten, fiel Künzle nicht leicht: «Winterthur ist und bleibt mir eine Herzensangelegenheit. Aber nach über zwei Jahrzehnten in der Regierung ist es an der Zeit, neuen Kräften Platz zu machen.»
Michael Künzle hat während seiner langen Tätigkeit als Exekutivvertreter viele (Gross)projekte der Stadt Winterthur initiiert, (mit)begleitet und umgesetzt. Mit dem Umzug der Stadtverwaltung in den Superblock, der Feier zu 750 Jahren Stadtrecht, «Winterthur2040» (Lead DBM), der Totalrevision der Gemeindeverordnung (interdepartementales Grossprojekt) oder der Ausgliederung und Sanierung der Pensionskasse Stadt Winterthur (2013) fallen einige gewichtige gesamtstädtische Vorhaben in seine Zeit als Stadtpräsident, die er zusammen mit seinen Stadtratskolleg:innen und der Verwaltung verantwortungsbewusst durchgeführt hat. Während seiner Amtszeit galt es aber auch Krisen gemeinsam zu bewältigen, so etwa die zwei Administrativuntersuchungen bei den Technischen Betrieben und der Polizei, die beiden einschneidenden Sparprogramme für die Verwaltung und natürlich 2020 die COVID-19-Pandemie.
Als Vorsteher des Departements Präsidiales prägte Künzle die Kulturstadt Winterthur massgeblich mit. So überführte er zusammen mit dem Amt für Kultur das Theater Winterthur in eine Aktiengesellschaft, setzte das Museumskonzept mit der Sanierung der Villa Flora und des Kunst Museum Winterthur | Reinhard am Stadtgarten um und verschaffte der Kulturstadt mit der neuen Kulturförderungsverordnung eine rechtliche Basis für eine sichtbare, glaubwürdige und kohärente Kulturpolitik.
Das Amt für Stadtentwicklung indes positionierte sich unter Künzles Leitung gänzlich neu. Im Fokus stehen heute die Themen Smart City und Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Wohnen, Statistik sowie soziale Stadtentwicklung. Mit der Gründung des «House of Winterthur» war Künzle auch massgeblich daran beteiligt, Standortmarketing und Tourismus in Winterthur unter einem Dach zu vereinen. Als Vorsteher des Personalamts schliesslich erhielten die Stadtverwaltung unter Künzle eine Fachstelle Diversity und Behindertenrechte und die städtischen Mitarbeitenden 2017 ein neues Personalstatut mit einem Frauenquotenziel von 35 Prozent beim städtischen Kader.
Mit Michael Künzle verabschiedet sich ein Politiker aus Winterthurs Stadtregierung, dem die Nähe zur Bevölkerung stets ein grosses Anliegen war. Gerne bezeichneten ihn diese und die Medien darum als «Stadtvater». Dass seine Tür allen offenstehe, war kein Lippenbekenntnis. Dies verdeutlichte auch sein Arbeitsplatz im Superblock, den er inmitten seiner Mitarbeitenden wählte. Seine Identifikation mit der Stadt Winterthur ging weit; als ihr Botschafter vertrat er ihre Interessen sowohl auf regionalem, nationalem als auch internationalem Parkett souverän und authentisch. Dabei hielt Künzle das Kollegialitätsprinzip immer hoch. Die verbleibende Zeit seiner letztlich 21-jährigen Amtsdauer will Michael Künzle ebenso motiviert und mit grossem Tatendrang angehen wie all die Jahre zuvor.