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News
Publiziert am 6. Aug 2025, 07:31 Uhr
medienmitteilung, bau

Nächtliches Gelbblinken nur noch an übersichtlichen Kreuzungen

Von den 64 städtischen Lichtsignalanlagen in Winterthur waren bisher elf im Dauerbetrieb, 53 schalteten nachts auf Gelbblinken. Aus Sicherheitsgründen wurden diese Anlagen neu überprüft. Wo eine Häufung von Unfällen festgestellt wurde, wo die Kreuzung komplex ist oder die Sichtweiten eingeschränkt sind, werden die Betriebszeiten angepasst. 22 Anlagen bleiben unverändert, vier werden an die Betriebszeiten des ÖV angepasst und 27 Anlagen werden in den nächsten Monaten auf Dauerbetrieb umgestellt.

Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden sukzessive alle Lichtsignalanlagen in Winterthur an den neuen zentralen Verkehrsrechner angeschlossen. Dabei ändern sich bei knapp der Hälfte der Anlagen auch die Betriebszeiten. Aktuell schalten sich 53 der 64 städtischen Lichtsignalanlagen nachts aus, beziehungsweise blinken gelb. Die Vortrittsverhältnisse werden dann durch die Signalisation und Bodenmarkierungen geregelt. Nur bei sehr unübersichtlichen Knoten oder bekannten Unfallschwerpunkten waren die Lichtsignale bisher durchgehend in Betrieb.

Diese langjährige Praxis wurde aus Sicherheitsüberlegungen neu überprüft. Bei der Sanierung verschiedener Lichtsignalanlagen war festgestellt worden, dass regelmässig Unfälle ausserhalb der Betriebszeiten verursacht wurden. So hat ein externes Ingenieurbüro sämtliche städtische Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen überprüft. In 31 Fällen wurde eine Änderung empfohlen. Diese werden in den nächsten Monaten sukzessive umgesetzt.

 

- Neun Anlagen, die neu auf 24-Stunden-Betrieb gehen, galten in den letzten Jahren als Unfallschwerpunkte.

- Achtzehn Anlagen werden auf Dauerbetrieb umgestellt, weil sie Mängel aufweisen in Bezug auf Sichtweiten (z.B. durch Gebäude oder Mauern) oder auf die Anzahl an Fahrstreifen ohne Mittelschutzinsel, die überquert werden müssen.

- Vier Anlagen werden an die Betriebszeiten des öffentlichen Verkehrs angepasst, weil sie Sichtbehinderungen aufweisen, die vom ÖV selbst herrühren, etwa wenn ein haltender Bus die Sicht auf querende Fussgänger:innen verdeckt.

- 22 Anlagen bleiben unverändert, weil hier keine nennenswerten Sicherheitsmängel und Risikofaktoren festgestellt wurden.

Nennenswerte Verzögerungen für nächtliche Verkehrsteilnehmende sind durch die Umstellungen nicht zu erwarten, denn Induktionsschlaufen erkennen herannahende Fahrzeuge frühzeitig und schalten auf Grün, wenn der Weg frei ist. Alle Verkehrsteilnehmenden auf vortrittsbelasteten Strassen mussten bisher ohnehin abbremsen – sie profitieren tendenziell von kürzeren Wartezeiten. Entscheidend für die Änderungen war jedoch immer die Sicherheitslage an der einzelnen Kreuzung.
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