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7. Apr. 2020, 08:22 Uhr
medienmitteilung

Neugestaltung Merkurplatz

Die Stadt Winterthur vergibt trotz der Corona-Krise wo immer möglich geplante Bauarbeiten. Nach Ostern wird der Merkurplatz ein neues Gesicht erhalten. Nebst einer einheitlichen Kiesoberfläche wird er mit Hilfe von Pop-up-Möbeln, Bäumen, Sträuchern und mehr Take-away belebt und an die heutigen Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst. Die Arbeiten dauern rund vier Wochen und sollen noch im Mai abgeschlossen werden.

Künftig können sich Passantinnen und Passanten auf dem Merkurplatz in einem kleinen «Urban Forest» aufhalten. Anstelle der runden Sitztröge aus Beton erhält der Ort viele Pflanzbehälter mit einheimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden. Eine Pop-up-Möblierung mit grossen Sitzbalken aus Winterthurer Käferholz wird zum Verweilen einladen, sobald die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus dies erlauben. Modernes Licht, das den Platz nach aktuellsten Sicherheitsstandards ausleuchtet, rundet die klimafreundliche neue Ausgestaltung ab.

Mit diesen Massnahmen will der Stadtrat den Platz neu beleben und an die heutigen Bedürfnisse nach mobiler Verpflegung und mehr «urbanem Grün» anpassen. Dazu gehört, dass die Taverne zum Kreuz ihre Terrasse öffnet und ein Take-away anbietet. Die drei Verpflegungsstände werden der Fassade des «Einkaufszentrums am Stadtgarten» entlang aufgereiht und sorgen zusätzlich für Leben auf dem Platz.

Die Umgebungsarbeiten, die auf die geplante Sanierung des Stadtgartens abgestimmt sind, werden nach Ostern umgesetzt und dauern rund vier Wochen. Die bestehenden runden Beton-Sitztröge werden dabei vollständig rückgebaut, ein Teil des Asphalts entfernt und die Fläche eingekiest. Rund um den Platz werden zusätzliche Veloabstellplätze geschaffen. Nicht von den Arbeiten tangiert sind das Stadtspielwerk und der Musikpavillon.

Die Finanzierung der Neugestaltung wird zur Hälfte von den Liegenschaftseigentümern der «Taverne zum Kreuz» und des «Einkaufszentrums am Stadtgarten» finanziert. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt die Stadt Winterthur. Für die Bauarbeiten und die Lieferung von Pflanzen und Materialien werden Firmen aus der Region berücksichtigt.
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