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11. Mär. 2020, 07:48 Uhr
Rubrik: integration, medienmitteilung

Viertes Treffen der Religionsgemeinschaften Winterthurs

Seit 2016 treffen sich die verschiedenen Religionsgemeinschaften Winterthurs jährlich einmal zu einem gemeinsamen Austausch. Organisiert werden diese Treffen durch die Fachstelle Integrationsförderung der Stadtverwaltung Winterthur. Am Treffen vom 4. März 2020 stand die Aktion «Rundgang durch Gotteshäuser» aus Töss im Zentrum.

Was macht ein Gebäude zu einer Moschee oder zu einer katholischen Kirche? Welche Kleidung trägt ein Imam, welche ein Pfarrer? Und wo wird wann gestanden, gekauert oder gekniet? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gab es im August des letzten Jahres auf einem Rundgang durch drei Gotteshäuser in Töss. Über die dabei erlangten Erfahrungen und Begegnungen berichteten am diesjährigen Treffen der Religionsgemeinschaften vom 4. März die beiden Projektinitiantinnen Monika Imhof und Bushra Ahmad von «Paradise Töss». Ihre Präsentation diente den anwesenden 25 Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften Winterthurs als Inputreferat und Diskussionsgrundlage. Die Idee, die Aktion stadtweit zu wiederholen, stiess auf ein reges Interesse unter den Teilnehmenden.

Bereits zum vierten Mal konnte Stadtpräsident Michael Künzle die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften Winterthurs im Superblock begrüssen. 2016 lanciert, ermöglichen diese Treffen einen respektvollen und gleichberechtigten Ideen- und Meinungsaustausch unter den Gemeinschaften und fördern den Dialog mit der Stadt. Organisator der Veranstaltungen ist die Integrationsförderung der Stadt Winterthur. Deren neuer Leiter, Felix Baumgartner, nahm denn auch die Gelegenheit wahr, sich vorzustellen und seine Ideen zur weiteren Zusammenarbeit anzubringen. Das nächste Treffen findet im Frühjahr 2021 statt.
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