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22. Nov. 2019, 08:01 Uhr

Neugestaltung der Unteren Vogelsangstrasse zwischen Salzhaus und Salzhausplatz

Die Untere Vogelsangstrasse zwischen Salzhaus und Salzhausplatz muss wegen des schlechten baulichen Zustandes erneuert werden. Das bietet die Chance, einen Rahmen für die weitere Entwicklung dieser stadträumlich besonderen Strasse zu setzen. Zum entsprechenden Vorprojekt wird heute das öffentliche Mitwirkungsverfahren gestartet.


Der rund 150 Meter lange Abschnitt der Unteren Vogelsangstrasse zwischen Archstrasse und Lagerhausstrasse weist eine besondere stadträumliche Situation auf. Im nördlichen Bereich schliesst der neu gestaltete Salzhausplatz an, im südlichen Bereich befindet sich das Salzhaus, das den Charakter des Strassenabschnitts wesentlich prägt. Die Gebäude entlang der Strasse werden vielfältig genutzt. Es finden sich Gewerbe-, Kultur- und Gastronomiebetriebe sowie öffentliche Einrichtungen. Der Strassenabschnitt ist auch für den öffentlichen Verkehr sowie für den Fuss- und Veloverkehr als Verbindungselement bedeutend.

Die Strassenoberfläche ist nach der intensiven Bautätigkeit der letzten Jahre sanierungsbedürf-tig. Es bietet sich damit die Gelegenheit, durch eine Neugestaltung des Strassenraumes die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung in diesem Gebiet zu setzen. Der Stadtrat hat ein entsprechend ausgearbeitetes Vorprojekt zustimmend zur Kenntnis genommen.

«Salzhausgasse» als Projekttitel Als Name des betreffenden Strassenabschnittes wurde im Sinne eines Projekttitels «Salzhaus-gasse» gewählt. Die Stadt wird noch prüfen, ob der Strassenzug offiziell so benannt werden kann.

Das Projekt sieht vor, die Salzhausgasse durch eine einheitliche Gestaltung gut in die Umge-bung mit Bahnhof, Archplatz und Gleisquerung einzubetten. Gleichzeitig wird der Rahmen für einen sich entwickelnden, eigenständigen und flexibel nutzbaren Stadtraum – zum Beispiel mit der Möglichkeit für Aussengastronomie – entstehen. Kernpunkte bilden eine Fahrgasse für den Bus und Velofahrende sowie Bewegungs- und Funktionszonen. Die bestehende Pflästerung wird wiederverwendet und neu platziert. Heute bestehende, privat genutzte Parkplätze werden aufgehoben. Weitere Aufwertungsmassnahmen konzentrieren sich auf die bestehende nahe Fernbus-Haltestelle, wo ein Unterstand und eine öffentliche Toilette eingerichtet werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Franken, wovon die wertvermehrenden und damit nicht gebundenen Kosten 400 000 Franken betragen. Für Letztere wird dem Grossen Gemeinderat ein Kreditantrag vorgelegt werden müssen.


Bevor das Vorhaben dem Grossen Gemeinderat vorgelegt wird, muss gemäss Strassengesetz ein öffentliches Mitwirkungsverfahren durchgeführt werden. Das Projekt liegt von heute Freitag, 22. November, bis am 6. Januar 2020 beim Baupolizeiamt auf.

Die Auflagedokumente sind verfügbar unter stadt.winterthur.ch/Planauflage.
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