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17.05.2019 07:55

Einführung eines Lern-Management-Systems

Die Stadt Winterthur plant die Einführung eines gesamtstädtischen Lern-Management-Systems (LMS) für die Mitarbeitenden und beantragt hierfür einen Kredit über 296 000 Franken. Mit dieser Massnahme wird die Bedeutung der Digitalisierung in der Stadtverwaltung unterstrichen. Die Digitalisierung ist als Querschnittsthema im aktuellen Legislaturprogramm festgehalten.

Die Stadtverwaltung Winterthur administriert das eigene Kursangebot, Weiterbildungen und andere Veranstaltungen grösstenteils immer noch manuell, erstellt Zertifikate und Teilnahmebestätigungen von Hand und verfügt aktuell nur über sehr begrenzte Möglichkeiten für den Einsatz von E-Learning-Kursen. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen und in Hinblick auf die vermehrt geforderten digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden ist dieser Zustand längerfristig nicht mehr vertretbar. Ein zentral bewirtschaftetes Lern-Management-System (LMS) soll hier nun Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Arbeitsmarktfähigkeit der städtischen Mitarbeitenden längerfristig gesichert und die Stadt als Arbeitgeberin attraktiv bleibt.

Ein LMS automatisiert und standardisiert unterschiedliche Prozesse. So können Weiterbildungen einfacher und effizienter verwaltet, E-Learning-Kurse selbst erstellt oder eingebunden, unterschiedliche Lernformen angeboten und der Besuch von vorgeschriebenen Kursen besser geplant und zertifiziert werden. Eine Befragung in den Departementen hat gezeigt, dass der Bedarf ausgewiesen und die Nutzung eines LMS mit einem finanziellen und personellen Sparpotenzial verbunden ist.

Für die Einführung eines LMS in der Stadtverwaltung Winterthur beantragt der Stadtrat einen Kredit von 296 000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung. Für die jährlich wiederkehrenden Kosten für Wartung und Betreuung des Systems wird von 63 000 Franken pro Jahr ausgegangen.

Weisung an den Grossen Gemeinderat: gemeinderat.winterthur.ch
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